2 Spiele - 2 Niederlagen…in ihrem Kampf um den Verbleib in der Landesliga treten die Handballerinnen des TSV Röthenbach zur Zeit auf der Stelle. Trotz der Spielverluste belegt das Team von Trainer Scharnowell weiterhin Rang 11 der Tabelle, allerdings hat sich der Rückstand auf den rettenden Platz 10 auf vier Zähler vergrößert, da Mitkonkurrent HSV Bergtheim II sein Heimspiel gegen den TV Weidhausen deutlich gewinnen konnte. Gegen die letzten beiden Gegner, TSV Winkelhaid und TV Helmbrechts, Zweiter und Vierter der Liga, konnten aufgrund der bekannten Leistungsunterschiede ohnehin keine Pluspunkte eingeplant werden.
TSV Röthenbach - TSV Winkelhaid 13:22 (5:13)
Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten standen die Röthenbacherinnen vom Anpfiff weg auf verlorenem Posten. Man merkte den Winkelhaidern an, dass sie in diesem Lokalderby für klare Verhältnisse sorgen wollten und auch versuchten, dies im Ergebnis deutlich zu machen. Der TSV fand kein geeignetes Mittel gegen die gut gestaffelte Abwehr der Gäste und sah sich bereits frühzeitig mit 2:7 im Rückstand. Treffer gelangen den Gastgebern auch bis zur Halbzeit nur sporadisch, so dass es den Gästen nicht allzu schwer fiel, bereits mit einem deutlichen 13:5 in die Pause zu gehen. In der zweiten Spielhälfte verflachte die Begegnung zusehends. Winkelhaid dominierte weiter, allerdings nicht mit letzten Biss und die Röthenbacherinnen wurden ein ums andere Mal ein Opfer ihrer geringen Durschlags-kraft in der Offensive und vor allem ihrer technischen Fehler im Spielaufbau. Beim 8:21 schien die Niederlage unangenehme Dimensionen anzunehmen, doch zum Glück nutzten die Gastgeber das Nachlassen des Ligazweiten in den Schlussminuten und kamen im Endspurt noch bis auf ein erträglichen 13:22 heran.
TV Helmbrechts - TSV Röthenbach 28:19 (12:6)
Noch im Hinspiel beim 24:28 lieferten die Röthenbacherinnen dem Tabellenvierten einen großen Kampf und hatten den Favoriten in heimischer Halle am Rande einer Niederlage. Im Rückspiel rückten die Helmbrechtserinnen aber die Verhältnisse deutlich zurecht. Lediglich bis zum 4:3 gelang es dem TSV in Reichweite der Oberfränkinnen zu bleiben, danach setzten sich die Gastgeber Tor um Tor ab und lagen bereits zur Halbzeit mit sechs Treffern (12:6) in Front. Neben zwei 7m-Treffern durch Bianca Odörfer blieb es ausschließlich Julia Riedlberger mit vier Toren vorbehalten, aus dem Spielverlauf heraus erfolgreich einzu-werfen. Hellwach kamen die Gastgeber aus den Kabinen und innerhalb kürzester Zeit hatten sie ihren Vorsprung beim 16:6 bis auf zehn Treffer ausgeweitet. Erneut drohte eine kapitale Niederlage, doch der TSV zeigte Mitte der 2. Halbzeit ausgezeichnete Moral und schaffte es tatsächlich, bis zum 20:15 den Rückstand zu halbieren. Es wäre in dieser Phase des Spiels noch mehr möglich gewesen, doch leider fanden bei 7m-Würfen nur vier von acht ihren Weg ins Netz. Die Gastgeber zogen die Zügel wieder straffer an, erzielten vier Tore am Stück und hatten beim Schlusspfiff mit 28:19 ein standesgemäßes Ergebnis in der Tasche.
Von entscheidender Bedeutung für die Röthenbacherinnen ist die heutige Partie beim Tabellenvorletzten TV Marktleugast. Beide Mannschaften benötigen unbedingt einen Sieg, um die vage Chance auf den Klassenerhalt weiterhin aufrecht zu erhalten. Die Oberfrän-kinnen liegen derzeit nur einen Punkt hinter dem TSV. Das Hinspiel gewannen die Röthen-bacherinnen in eigener Halle mit 24:20. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.
 Kein Durchkommen gab es für die Röthenbacher Angreiferinnen im Heimspiel gegen den TSV Winkelhaid. Im Bild wird Bianca Odörfer ein Opfer der gegnerischen Deckung. Links beobachtet Tami Strohmaier angespannt die Situation.

Am vergangenen Sonntag war der Tabellenführer in der Bezirksoberliga der männlichen C-Jugend, die HC Amberg zu Gast beim TSV Röthenbach. Da sich die Röthenbacher als Tabellendritter durchaus noch Chancen auf den ersten Platz ausrechnete, war eine spannende Partie zu erwarten.
Gleich zu Beginn zeigten die Röthenbacher mit Heimrecht genießt. Schnell führte man mit 4:0. Dieser Vorsprung wurde gehalten und bis Mitte der ersten Hälfte trotz einer Verletzung von Patrick Pernet sogar noch bis zum 12:7 ausgebaut. Dabei waren es vor allem die Röthenbacher Rückraumspieler, die ein ums andere Mal durch druckvolles Spiel frei zum Werfen kamen und auch vollstreckten. Jeder auf dem Spielfeld gab sein bestes und in der kritischen Phase der ersten Hälfte waren es dann mit Timo, Luca, Eric oder Nico eben einfach andere Spieler, die Verantwortung übernahmen und Patricks Ausfall gut kompensierten. Kurz vor der Halbzeit konnten die Amberger aber dennoch einige Konzentrationsmängel nutzen und kamen durch drei einfache Gegenstoßtore wieder auf zwei Treffer zum Pausenstand von 16:14 heran.
Nach der Halbzeit wurde es dann auf hohem spielerischem Niveau richtig spannend. Röthenbach schaffte einfach nicht trotz zahlreicher gut herausgespielten Torgelegenheiten, sich entscheidend abzusetzen. Hauptgrund dafür war die unzureichende Abwehrarbeit. Somit führten die Jungs zwar stets mit zwei oder drei Treffer, aber es blieb auch immer das Gefühl, hier sei noch lange nichts entschieden. Das merkten auch die zahlreich erschienenen Zuschauer, die die Mannschaft immer lautstärker unterstützten. Als es dann den Ambergern gelang, drei Minuten vor Spielende erstmals seit Spielbeginn zum 30:30 auszugleichen, hieß es ruhigen Kopf bewahren. Zwei Angriffe passierte nichts, ehe Sebastian den Ball zur erneuten Führung im Tor unterbrachte. Postwendend viel wieder der Ausgleich. Die verbleibenden 50 Sekunden sollte eigentlich ruhig gespielt werden, doch dann war es wiederum Sebastian Deifel, der aus einem unmöglichen Winkel zum 32:31 den Ball ins Tor wuchtete. Danach schafften es die Gäste nicht mehr, den Ball in unserem Gehäuse unterzubringen. So verließ der TSV als Sieger einer spielerisch sehr sehenswerten Begegnung von beiden Mannschaften das Feld.
Durch diesen Erfolg konnte man den zweiten Tabellenplatz zurückerobern und befindet sich nur noch zwei Punkte hinter dem weiterhin führenden HC Amberg.
Für den TSV spielten:
Erik Bär, Timo Dammann, Johannes Frank, Luca Gieseler, Andre Hofmann (TW), Mario Ilg, Philipp Kahl, Niklas Müller (TW), Patrick Pernet, Niko Weiß, Sebastian Deifel, Jacob Kellner, Moritz Riedlberger, Fatih Kocaoglu

Nach der langen Winterpause hatte der TSV Röthenbach den TSV Winkelhaid II zu Gast. Dieses Nachbarschaftsduell war schon immer spannend. Das erfreuliche auf Seiten des Gastgebers war die Rückkehr der verletzten Spieler Johannes Heufelder und Nico Sohr. Die Partie begann sehr schwungvoll und abwechslungsreich. Die schnelle Führung der Gäste konnte Röthnenbach beim 3:3 ausgleichen. Doch dann kam die Drangphase der Winkelhaider. Sie setzten sich mit 4:7 ab, ehe sich die Heimmannschaft wieder richtig sortieren konnte. Plötzlich stand die Abwehr hervorragend und im Angriff zeigten Mike Haas und Johannes Heufelder ihr Können. Röthenbach glich nicht nur zum 7:7 aus, sie legten sogar zum 10:7 vor. In die Halbzeitpause ging es mit einem 14:10 Vorsprung. In der fairen Partie konnten unsere Männer den Vorsprung halten, auch dank der guten Torwartleistung von Patrick Tattermusch und Andi Götz. Immerhin konnten fünf 7-Meter-Würfe der Gäste verhindert werden. Die Begegnung endete verdient mit einem 24:21 Erfolg für Röthenbach. Dieses Ergebnis sicherte weiterhin den 3. Tabellenplatz der Bezirksliga West. Das nächste Spiel der Röthenbacher findet am Samstag, den 28.1. um 17:00 Uhr beim HC Hersbruck statt. Patrick Tattermusch (TW), Andi Götz (TW), Nikolai Sohr, Philipp Götschel (2), Mike Haas (6/1), Andreas Kremer (2), Maximilian Schulle, Felix Wölfel (2), Sebastian Richter (2), Christoph Fischer (1), Sommer Markus (1), Christian Singer, Pasqual Krajsek (2), Johannes Heufelder (6/1).

Die Landesliga-Handballerinnen des TSV Röthenbach haben im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Erfolg unter Dach und Fach gebracht. Im zweiten Spiel der Rückrunde konnte Mitaufsteiger TuSpo Heroldsberg min 20:16 (10:7) in der Steinberghalle besiegt werden. Durch die erkämpften zwei Punkte verbesserte sich die Mannschaft auf Position 11 der Tabelle, zwei Zähler hinter dem rettenden Rang 10.
Die Ausgangslage vor dieser schweren Partie war auf beiden Seiten gleich : sowohl Röthenbach als auch Heroldsberg hatten im bisherigen Saisonverlauf 6:22 Punkte errungen, belegten Platz 12 bzw. 13 und benötigten einen Sieg gegen den Mitkonkurrenten, um auch weiterhin auf den Verbleib in der Spielklasse hoffen zu können. Der Bedeutung entsprechend gingen die Kontrahenten die Partie konzentriert und kampfstark an. Keiner Mannschaft gelang es über weite Strecken der 1. Halbzeit, sich vom Gegner abzusetzen. Tore blieben Mangelware, zu sehr waren beide Seiten zunächst bemüht, Treffer zu verhindern als welche zu erzielen. Zunächst waren es die Gäste, die stets mit einem Tor in Front lagen, ab dem 3:3 (10.) übernahm der TSV diese Rolle. Bis zum 6:6 (23.) konnten die Heroldsberger die Röthenbacher Führung regelmäßig auszugleichen. In den letzten Minuten vor der Pause kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel. Drei Treffer am Stück zum 9:6 (28.) und der folgende Halbzeitstand von 10:7 machten Hoffnung für die zweiten dreißig Minuten.
Den Grundstein für den späteren Erfolg legten die 1899er gleich zu Beginn der 2. Spielhälfte. Zwar gelang den Gästen vom Anpfiff weg das 10:8 (31.), doch in den folgenden zehn Minuten bestimmte klar der TSV das Geschehen in der Halle. Durch jetzt druckvolleres und konzentrierteres Angriffsspiel wurde der Vorsprung über 14:9 (36.) bis zum 16:10 (40.) auf komfortable sechs Treffer ausgebaut. Leider verebbte dieser Spiel-schwung ebenso schnell wie er aufgekommen war. Die Röthenbacherinnen blieben in der Folgezeit lange 15 Minuten ohne eigenen Torerfolg. Zum Glück für die Gastgeber waren die TuSpo-Spielerinnen nicht in der Lage, diesen Einbruch für eine erfolgreiche Aufholjagd zu nutzen. Zwar gelangen ihnen drei Treffer am Stück zum 16:13 (55.), doch mit dem 17:13 fand der TSV wieder ins Spiel zurück und hatte letztlich keine Mühe, den Vorsprung konstant zu halten und mit 20:16 als Sieger die Halle zu verlassen.
TSV : TW Melanie Pirner; TW Franzi Hofmann; Bianca Odörfer (8/4); Julia Riedlberger (5); Karina Brandau (3/2); Sina Kasper (2); Steffi Kraus (1); Mareike Wölfel (1); Tami Strohmaier; Carina Gloege; Elke Seufert; Constanze Busch; Simone Schwarz; Sonja Dörner.
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